AkupunktCHur | Praxis für chinesische Medizin | Quaderstrasse 18 | 7000 Chur

 

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ARTIKELSAMMLUNG

Hier finden Sie einige interessante Texte zu spezifischen Themen der chinesischen Medizin.

Viel Spass beim Stöbern...

Im Winter

Der Winter ist die Jahreszeit der Wandlungsphase Wasser.

  

Männerkrankheiten

​Prostatahyperplasie, Hodenentzündungen oder Impotenz. Die chinesische Medizin hat hier einiges zu bieten.

Frühjahrsmüdigkeit

​Antriebslos trotz Frühlingswärme?

Behandlung von Kindern

​Die Behandlung von Kindern mit traditioneller chinesischer Medizin eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Keine Angst - es geht auch ohne Nadeln!

Engaging Vitality - Arbeiten mit dem Qi

Die Integration von osteopatischen und craniosakralen Techniken in die Akupunkturbehandlung eröffnen völlig neue Möglichkeiten.

Chronische Erkältungen bei Kindern und Jugendlichen

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten mit traditioneller chinesischer Medizin (TCM)

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Im Winter......

Der Winter ist die Jahreszeit der Wandlungsphase Wasser. Sie ist die Zeit der Kälte und des Rückzugs, so wie der Norden die Himmelsrichtung der Kälte und der Stille ist.

Schon in alten chinesischen Schriften (Su Wen) wurde beschrieben, wie sich der Mensch im Einklang mit der Natur in den Jahreszeiten zu verhalten hat und was er beachten sollte. So wird beschrieben, dass es im Winter um Einkehr, nach innen gehen, geht. Die Zeit des Winters ist die Zeit der Besinnung. Wir können uns wieder auf uns selbst konzentrieren, nach der langen und intensiven Zeit des Lebens draussen in der Welt, in der Begegnungen mit anderen Menschen, mit Geschäften und Beschäftigungen vorherrschte. 

 

Wenn wir die Natur beobachten, erkennen wir, wie sich im Herbst alles um uns herum langsam auf die Kälte vorbereitet. Tiere sammeln nochmals Nahrungsmittel, oder fressen sich Reserven an. Bäume und Sträucher verlieren ihre Blätter um so die Kraft und Substanz im Inneren, im Stamm und den Wurzeln zu bewahren, und einige Tiere beginnen ihren Winterschlaf. Alles wird ruhig und still. Der Winter ist also die „natürliche“ Zeit zur Ruhe zu kommen, die äussere Betriebsamkeit einzustellen, sich zu Besinnen und die Stille der Zurückgezogenheit, nach der nach aussen gerichteten Aktivitäten der letzten Monate zu geniessen. Im Winter sammeln wir Kraft für den nächsten Zyklus, die nächste Wandlungsphase im Zeichen des Holzes, wo alles wieder von innen nach aussen drängt, wachsen und sich entfalten möchte.

 

Wir empfehlen....

 

  • Passen Sie Ihre Lebensweise der kalten Jahreszeit an.

  • Stille bewahren, Einkehr halten und Pausen zwischendurch sind wichtige Elemente zur Gesunderhaltung unserer Nieren Energie, welche der Wandlungsphase Wasser zugeordnet wird.

  • Halten Sie Ihr Tor der Vitalität, Ihre Nierengegend stets warm und trocken.

  • Vermeiden Sie Extremsportarten sowie Saunagänge, welche zu starkem Schwitzen und somit Substanzverlust führen. Das sich nach aussen öffnen ist Yang Energie und somit im Sommer geeigneter.

  • Schaffen Sie sich Freiräume, in denen Sie sich IHRER Spiritualität widmen können. Vielleicht helfen Ihnen einfache Yogaübungen, Qi Gong oder eine Meditation dabei sich zu sammeln und den ruhelosen Shen/Geist zu verankern.

  • Auch energetisch kalte Nahrung bewirkt eine Abkühlung des Nierenfeuers. Achten Sie darauf, dass Sie mind. 2-3 mal täglich warme Kost zu sich nehmen.

  • Gerade ältere Menschen sollten darauf achten, Ihre Gelenke immer schön warm zu halten. Vielleicht helfen spezifisch für die Gelenke zugeschnittene Baumwollschoner, welche in der Apotheke zu kaufen sind.

 

 

Für weitere Fragen und Anregungen sind wir gerne für Sie da!

 

Interesse geweckt? Besuchen Sie unseren Winter Qi Gong Workshop und erfahren Sie mehr zum Thema. Sie lernen mit gezielten Qi Gong-Übungen Ihre Nieren Kraft zu aktiviert, den ruhelosen Geist zu verankern und unser Yin- und Yang-Gleichgewicht zu harmonisieren. Die Übungen können Rückenbeschwerden vorbeugen oder lindern und uns in eine tiefe innere Ruhe und Gelassenheit führen.

Männerkrankheiten

​Prostatahyperplasie, Hodenentzündungen oder Impotenz sind immer noch grosse Tabuthemen in unseren Breitengraden. Selten wird über diese Probleme gesprochen und noch viel seltener wird Hilfe ausserhalb der Schulmedizin gesucht. Zu Unrecht, denn die chinesische Medizin hat hier einiges zu bieten.

Anhand einer individuellen Behandlungsstrategie, bei denen die fünf Fachrichtungen der chinesischen Medizin mit einbezogen werden, kann eine sehr präzise Therapie erfolgen.

 

Nach der daoistisch-kosmologischen Auffassung werden Mann und Frau mittels Trigrammen unterschiedlich dargestellt. Der Mann ist nach Aussen hin Yang (Männlichkeit, Aktivität, Feuer, extrovertiert) und die Frau zeigt der Welt in ihrem Äusseren das Yin-Prinzip (Weiblichkeit, Klarheit, Norden, introvertiert). Im Inneren eines jeden Geschlechts wiederspiegelt sich jedoch der Gegenpol dieser äusserlichen Manifestation. So ist der Mann im Innern Yin (kalt) und die Frau Yang (heiss). So lange der Mann noch über genügend Ursprungsenergie verfügt, kann er die innere Kälte ausgleichen. Ab dem 40. Lebensjahr nimmt diese Ursprungsenergie langsam ab und der Mann beginnt auszukühlen. Dies kann Symptome wie Kälteempfindungen im unteren Rücken und in den Beinen, das Bedürfnis nach Wärme oder warmen Genussmittel (Alkohol, Tabak) oder, um beim Thema zu bleiben, sich in den unterschiedlichsten Männerkrankheiten wie erschwertes urinieren, erektilen Dysfunktionen oder Unfruchtbarkeit äussern.

 

Bei Fragen beraten wir Sie gerne.

Frühjahrsmüdigkeit

​Wer kennt es nicht, wenn die Schneeglöckchen ihren Kopf aus der Erde strecken, die Blüten an den Kirschbäumen sich öffnen, der Kuckuck zum ersten Mal ruft und sich die Wärme des Frühlings langsam in jeden Winkel ausbreitet. Und doch – bleibt trotz all dem die eigene Antriebsenergie einfach aus.

 

Alle Jahreszeiten werden in der TCM einem Element zugeordnet. Der Frühling gehört zur Wandlungsphase Holz mit den Organsystemen Leber und Gallenblase. Das Holz repräsentiert die aufsteigende Kraft aus der Tiefe der Wurzeln, wo sich die Energie im Winter zurückgezogen hat. Die Phase der Stille und Ruhe ist nun vorbei und die aufsteigende sich der Sonnen nähernde Kraft (Yang) erwacht.

 

Kann sich das Yang im Frühling nicht entfalten zeigt sich die Frühjahrsmüdigkeit.

Wir haben einige Tipps zusammengestellt, wie sie den freien Fluss des Yang unterstützen können.

 

Wecken Sie Ihre Energie mit folgender Übung: Schütteln Sie fünf Minuten lang jeden Tag Ihren ganzen Körper. Achten Sie darauf, das Schultern und Kiefer entspannt bleiben.

Machen Sie Dehnübungen und entspannen Sie die Augen nach langer PC-Arbeit, denn die Sehnen und die Augen werden dem Holzelement zugeordnet.

 

Schaffen Sie sich Freiräume im Alltag, wie ein Samen die Blätter des Waldbodens beiseite schieben, um der Sonnen entgegen zu wachsen.

 

Das Holzelement braucht Rhythmus und Regelmässigkeit im Alltag und in der Ernährung.

Nach der warmen Kost des Winters, kann jetzt frisches, grünes Gemüse das Holzelement harmonisieren. Neue Lebenskraft findet sich in Keimen und Sprossen. Sie schwemmen übermässiges Salz der Wintermonate aus und machen Lust auf Bewegung. Radieschen und gekeimte Rettichsamen sind genau wie Kresse ein Wundermittel gegen Trägheit. Ein feiner Orangenblütentee vor dem Schlafen wirkt oft Wunder.

Vermeiden sie möglichst Giftstoffe wie Alkohol, Zusatzstoffe in Nahrungsmittel, Elektrosmog usw., da diese besonders im Frühling das Holzelement beeinträchtigen.

 

Bei ausgeprägter Erschöpfung und Müdigkeit empfiehlt sich zusätzlich eine Therapie mit Akupunktur und chinesischen Kräutern.

Behandlung von Kindern

​Die Behandlung von Kindern mit traditioneller chinesischer Medizin eignet sich hervorragend für eine Vielzahl von Krankheitsbildern. Keine Angst - es geht auch ohne Nadeln!

 

Da Kinder noch feinfühliger und sensibler als wir Erwachsenen sind reagieren sie schneller und effektiver auf sanfte Reize. Um individuell auf unsere kleinen Klienten einzugehen bieten wir effiziente Therapiemethoden an.

Als grundsätzliches Hauptinstrument dient die Shonishin-Behandlung. Mittels eines Stäbchens werden die Leitbahnen, die unseren Körper durchfliessen angeregt und haben so eine positive Wirkung auf das ganze System.

Bei inneren Erkrankungen wie zum Beispiel chronischen Verdauungsproblemen, Konzentrationsstörungen oder Aufmerksamkeitsdefiziten kommen die chinesischen Kräuter und in manchen Fällen eine Ernährungsberatung nach TCM zum Einsatz. Auch äusserliche Therapieformen wie Salben und Tinkturen erzielen gute Resultate bei Hautproblemen wie Neurodermitis oder Windelekzemen, um nur zwei Beispiele an dieser Stelle zu nennen.

Ein weniger bekanntes aber nicht zu unterschätzendes Gebiet der TCM umfasst die Akutmedizin. Erkältungen, Grippe und Heuschnupfen lassen sich genau so behandeln wie Zerrungen oder Verstauchungen.

Das Behandlungsfeld der chinesischen Medizin bei Kindern umspannt ein riesiges Gebiet und kann bei den unterschiedlichsten Symptomen eingesetzt werden.

Sollten Sie Fragen zu einem Thema haben rufen Sie doch einfach an. Wir beraten Sie gerne.

 

Ihr AkupunktCHur-Team

Engaging Vitality - Arbeiten mit dem Qi

In der chinesischen Medizin gibt es unterschiedliche Diagnosemethoden. So gehören das Fühlen des Pulses, Gesichts-, Abdominal- oder Zungendiagnose dazu. 

Engaging Vitality ist eine eigene Form der Diagnosestellung und Behandlung. Sie wurde aus osteopathischen und craniosakralen Erkenntnissen von Charles Chace und Dan Bensky entwickelt. Es werden Körperrhythmen, Stoff- und Energieflüsse, sowie deren Störungen und Blockaden erfasst und höchst wirkungsvoll auf die Sichtweise der Akupunktur übersetzt und angewendet. 

 

Während der Behandlung wird die Nadeltechnik durch die Wahrnehmung des Qi verfeinert und präzisiert. Durch die Veränderungen der Palpationsbefunde kann das Behandlungsergebnis unmittelbar überprüft werden.

Ziel ist es, die Interaktion mit dem Patienten, sowie seine Reaktionen auf die Behandlung besser verstehen zu können.

Chronische Erkältungen bei Kindern und Jugendlichen

Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten mit traditioneller chinesischer Medizin (TCM)

 

Chronische Erkältungen werden in der TCM meist durch das Wort Schleim erklärt. Dieser Schleim kann durch verschiedene Ursachen entstehen. Eine der häufigsten Ursachen ist ein geschwächtes Verdauungssystem, welches aus der Sicht der TCM nicht mehr im Stande ist diesen Schleim umzuwandeln. Dieser Schleim zeigt sich gerne über die Atemwege. Zusätzlich kommt oft ein geschwächtes Abwehrsystem hinzu, welches das Befallen von krankmachenden Faktoren begünstigt.

Eine nicht zu vernachlässigende Ursache ist eine der grössten Zivilisationskrankheiten unserer Zeit: Der Stress.

Bereits mehr als die Hälfte der Kinder und Jugendlichen zwischen 6 und 14 Jahren leiden unter Stress und sind somit anfälliger für die unterschiedlichsten Schleim-Krankheiten wie zum Beispiel Allergien, Heuschnupfen, Hautproblemen oder Asthma.

 

Der chinesischen Medizin stehen einige bewährte Methoden für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung. Sei dies durch Kräuterarzneien, Meridianmassage oder (nur wenn das Kind möchte) durch eine feine Akupunktur mit extradünnen, kaum spürbaren Nadeln.

Für allfällige Fragen bin ich gerne für Sie da.

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